Green Marmott Kapselhotel

Auf kleinem Raum schlafen wie ein Murmeltier
Blick in eine Schlafkapsel des Green Marmot Hotels mit grauer Matratze, indirekter Beleuchtung, aufgeklapptem Beistelltisch und rundem Spiegel an der Wand.

In diesem Beitrag möchten wir euch das Green Marmot Kapselhotel in Zürich vorstellen. In vielen Hauptstädten weltweit wird es für Reisende immer schwieriger preisgünstige, umweltfreundliche und gemütliche Unterkünfte zu finden. Die Zunehmende Nachfrage nach Hotelbetten in Stadtzentren in Kombination mit dem bestehenden Platzmangel fordern uns auf neue Sichtweisen auf das Zusammenleben zu entwickeln.

Das Konzept des Green Marmot – auf Deutsch grünes Murmeltier - basiert auf einer Idee aus Japan, wo bereits früh auf die zunehmende Verdichtung von Städten reagiert wurde.
Die Frage war, lässt sich ein Konzept aus einem kulturell so unterschiedlichen Land auf die Schweiz zu übertragen? Mohamed Taha, Gründer der Green Marmot GmbH stellt sich dieser Herausforderung.

Gemeinsam mit dem Team von Green Marmot und Weyell Berner Architekten durften wir die Schlafkapseln aus Fichte und Birke planen und umsetzen. Entstanden sind leistbare, gemütliche und funktionale Rückzugsorte mit Sideboard, ausklappbarem Tisch, Leseleuchte, Handy-Ladestation, Safe, Spiegel und Kleiderhaken, einem Vorhang sowie direkter Frischluftversorgung.

Im Eröffnungsjahr 2020 war das Green Marmot unter den 10 meist gebuchten Hotels in Zürich. Falls Sie also in Zürich und bald auch in Genf eine besondere Übernachtung suchen, sollten Sie dort vorbeischauen.

Entwurf
Martin Bereuter
Weyell Berner Architekten

Jahr
2020/2024

Material
Fichte, Birke

Weitere Infos
280 m2, 49 Einzel- und 6 Doppelbetten
Mehr dazu unter greenmarmot.com

Tisch D7

Zum Verlieben schön muten die Details des D7 Tisches an.

Abmessungen (mm):
B 3200 × T 1000 × H 755

Entwurf:
Klemens Grund, 2019
klemensgrund.de

Material:
Eiche oder Nussbaum
massiv und furniert, Messing

Produktionspartner:
Gerola Metalltechnik,
Langenegg

Seit 2019 verfolgten Martin Bereuter und Klemens Grund die Idee, in der Formensprache der Stühle D7 und D7K, die erstmals 2012 vorgestellt wurden, einen passenden Tisch zu entwerfen. Nun ist es soweit.

Neben seinem leichten Gewicht zeichnet sich der Tisch D7 durch eine besondere kommunikative Dimension aus. Der mittige Knick in der Längskante lädt ein, diesen als Drehpunkt zu nehmen und auch das Gespräch mit den seitlich sitzenden Nachbarn zu suchen – ähnlich einem runden oder ovalen Tisch. Die liebevollen Details, wie die besondere Ausarbeitung der Tischkanten oder die maßgefertigten Messingbeschläge, lassen das Betrachterherz höherschlagen. Ein haptisches Erlebnis vom Feinsten – und praktisch noch dazu.

Made by
hirnholz.at